Bewirtschaftung

Wir bewirtschaften einen ökologisch sehr interessanten biologisch-dynamischen Beerenbetrieb mit einem Heilkräutergarten in Bubikon (ca. 15 Min. Fussdistanz zur S-Bahn). Unser Betrieb liegt zwischen den zwei kantonalen Naturschutzgebieten Lützelsee und Drumlinlandschaft. Der Lützelsee wie der Egelsee locken in ca. 3 km Entfernung zum erfrischenden Bad im Moorwasser. Sogar mittelalterliche Kultur können Sie im Ritterhaus Bubikon bestaunen. Von Bubikon erreichen Sie mit dem ÖV Zürich, Rapperswil und das „wilde“ Tössbergland in ca. 30 Min.

Die „Hauptakteure“ sind wir als Kernfamilie, dazu kommen die erweiterte Familie, Nachbarn im Haus, Demeter-Fachstudenten, Praktikanten, viele freiwillige Helfer (und in Zukunft Zivildienstleistende und Teilnehmer von Arbeitstrainings).


Wie wir bewirtschaften

Unseren ganzen Betrieb von nur gerade 2,62 ha bewirtschaften wir biologisch-dynamisch nach den Richtlinien der Demeter-Vereinigung. Wir haben uns für die biologisch-dynamischen Landwirtschaft entschieden, weil sie unseren Idealen im Umgang mit der Natur im Allgemeinen am Nächsten kommt. Neben Präparaten und Stammanstrichen kommen bei uns auch EM (Effektive Mikroorganismen) und eine Art Landhomöopathie zum Einsatz. Bei dieser werden aus den Schadbildern, durch veraschen, so genannte homöopathische Nosoden hergestellt. Die geistige Information dieser Nosoden wird dann über Informationsträgersäulen verteilt.


Was wir bewirtschaften

Wir bewirtschaften eine intensive Strauchbeeren-, Kern- und Steinobstanlage von 70 Aren. Daneben wachsen bei uns zur Zeit 85 Hochstammbäume, 65 davon 2006 gepflanzt. Bei diesen Neupflanzungen haben wir vorwiegend alte Sorten gepflanzt, um diese wertvollen meist robusten Sorten zu erhalten. Die 90 Meter lange Vernetzungshecke vom Wald zur Bahnlinie haben wir mit fruchttragenden Wildobstsorten bepflanzt, hier gibt es einheimische Raritäten sowie auf Grossfruchtigkeit oder Vitaminreichtum gezüchtete Sorten aus dem ehemaligen Ostblock. In diesen Ländern wurde während der Zeit des kalten Krieges ein „Genreservoir“ erhalten/geschaffen, das für den Bioanbau auch beim Kernobst eine wichtige Rolle spielt. In diesen Regionen musste weiter auf Widerstandsfähigkeit gezüchtet werden, weil keine synthetischen Spritzmittel zur Verfügung standen.

 

Unsere Tiere

Auch hier haben wir uns für die Erhlatung seltener Gene entschieden; bei uns suhlen sich seit Mitte 11 Wollschweine, Tendenz steigend. Diese Rasse ist unter ProSpecieRara näher beschrieben.